Expedition 2028
Der Kerngedanke der Alai-Pamir-Expedition 2028 ist es, an die sowohl wissenschaftlichen als auch die alpinistischen Aktivitäten im Pamir unter Beteiligung deutscher Bergsteiger:innen und Wissenschaftler:innen in der Vergangenheit anzuknüpfen und vor allem internationale Kooperationen mit Menschen aus Kyrgystan und Tadshikistan zu befördern. Der hundertste Jahrestag der Alai-Pamir-Expedition 1928 wäre dazu ein hervorragender Anlass.
Die Anreise kann bis zur südkirgisischen Stadt Osch mit dem Flugzeug erfolgen (Internationaler Flughafen mit der Abkürzung OSS). Von dort aus bis ins Expeditionsgebiet sind es etwa 200 km, die jedoch trotz der stellenweisen möglicherweise noch schlechten Straßenverhältnisse in einem Tag zu bewältigen ist.
Die Expedition sollte im Sommer 2028 (Juni/ Juli bis September) ein zentrales Basislager unterhalten, von dem aus die einzelnen Forschungs- bzw. Bergsteigerteams in ihr jeweiliges Arbeits- bzw. Expeditionsgebiet gebracht und von wo aus auch die notwendige logistische Unterstützung sichergestellt werden könnte.
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Für den Betrieb diese zentralen Basislagers sollte ein oder mehrere ortsansässige Unternehmen gewonnen werden, welche bereits im bergsteigerischen Tourismus tätig ist und damit über das Equipment verfügen, solche Hochgebirgsexpeditionen logistisch zu unterstützen.
Wie in den bereits genannten Expeditionen von 1913 und vor allem 1928 soll dabei die Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen aus dem zu bereisenden Land bzw. Ländern eine zentrale Rolle spielen. Im Jahr 1928 war dies die Sowjetunion. Mittelasien ist nicht mehr Teil von Russland und eine Kooperation mit russischen Institutionen verbietet sich momentan ja sowieso. Heute gehört das Expeditionsgebiet zu Kyrgystan und Tadshikistan und man muss sich bewusst sein, dass diese Länder durch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen gekennzeichnet sind, was zwangsläufig dazu führt, dass die Möglichkeiten wissenschaftlich tätig zu sein, Wissenschaft betreiben zu können, sehr eingeschränkt sind. Insofern könnte eine solche Expedition und die sich anschließende Auswertung der Expeditionsergebnisse für kirgisische bzw. tadshikische Wissenschaftler:innen zu einem Ausgangspunkt für weitere internationale Kooperationen werden.
